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Digitale Architekturmodelle

Ihre derzeitige ERP-Landschaft ist fragmentiert, heterogen, historisch gewachsen, Prozesse und Daten nicht harmonisiert?

Sie stehen vor der Herausforderung, immer neue und zentrale Cloud-Applikationen mit immer höherem Aufwand in Ihre Systemlandschaft zu integrieren?

Sie können nicht Jahre mit der Umsetzung der aktuellen Business-Anforderungen warten – solange würde es dauern, um alle ERP-Systeme neu zu designen und in Form eines Template Rollout-Projekts abzulösen?

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf – wir haben hochinnovative Multi-Tier-Architekturmodelle und korrespondierende Implementierungsmodelle entwickelt, mit denen Business-Anforderungen schneller und effizienter erreicht und Payback-Zeiten für IT-Investitionen stark verkürzt werden können.

Seien Sie heute der Architekt Ihrer Zukunft

Unser Multi-Tier-Architekturmodell entkoppelt die klassische ERP-Welt temporär oder dauerhaft von neuen, zentralen SAP S/4-Komponenten und ebenfalls zentralen Cloud-Produkten. Verbindungsstück zwischen den Ebenen ist unsere Datendrehscheibe als MDM-Layer sowie Rest-API- und damit Echtzeit-fähige Schnittstellen-Busse zur Sicherstellung der erforderlichen Datentransporte zwischen den betroffenen Ebenen.

Mit unserem standardisierten Best Practice-Architekturprogramm erarbeiten wir in einem Zeitraum zwischen 6 Wochen und maximal 4 Monaten Ihre Zielarchitekturoptionen und finden den für Ihr Unternehmen optimalen Weg.

S/4HANA- Optionsvielfalt Mehr M&A-Transparenz Beste Standort-Lösung Effektivere Umsetzung Effiziente Anbindung Bessere Reportings + Prozesse Digitale Architektur

Ihre Vorteile

  • Maximaler Zeitgewinn und Reduzierung der Payback-Zeit durch Heben von Quick Win-Potenzialen trotz heterogener Systemlandschaft
  • Kein aufwendiges Re-Design bestehender ERP-Landschaften erforderlich
  • Integration moderner und hochleistungsfähiger SAP- und Non-SAP-Cloud-Applikationen möglich
  • Nutzenbeschleunigung auch in Template Rollout-Projekten beschleunigen
  • Standardisiertes und tool-unterstützes, sehr transparentes Vorgehensmodell
  • Profitieren Sie von unserer Erfahrung und unseren Referenzen
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Ich bin Ihr Ansprechpartner.

THOMAS PASQUALE

Geschäftsführer

+49 2241 8845-636

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Unsere digitalen Architekturprogramme – optimale Symbiose aus Zukunftsorientierung und Benefit-Maximierung für Ihr Unternehmen

Digitalisierung, Auswirkungen der Globalisierung auf Führungs- und Steuerungsstrukturen, Matrixorganisationen, organisches und anorganisches Wachstum, der Vormarsch des Cloud Computing, Artificial Intelligence, komplexe globale Steuerregularien – wenn das Themen sind, die Ihr Unternehmen betreffen und Sie nach zukunftsorientierten, aber umsetzbaren IT-Architekturmodellen suchen, sind unsere System Landscape-Architekten die richtigen Ansprechpartner für Sie.

Unsere Architekturprogramme und -modelle haben sich von dem bislang stark monolithisch geprägten ERP-Bild sowie der zwanghaften Prozesshomogenisierung der Vergangenheit als allein möglichem Zielbild gelöst.

Wir konzentrieren uns heute vielmehr auf die Druckpunkte, Ihre Herausforderungen der Gegenwart unter Berücksichtigung neuester Technologien und Trends und zeigen realistische Optionen sowie gangbare Wege auf, bewerten diese und begleiten Sie auf dem Weg bis zur Entscheidungsfindung:

Highlights unserer Architekturprogramme sind:

  • Standardisiertes Vorgehensmodell
  • Automatisierte Aufnahme und Analyse Ihrer Ist-Situation
  • Industrie-spezifische Fokusthemen
  • Vordefinierte Kriterienkataloge mit mehrstufigen, entscheidungsorientierten und von Ihrem Top-Management nachvollziehbaren Bewertungsverfahren
  • Umfassende und transparente Zeit- und Kostenplanungen inkl. Make or Buy-Betrachtungen
  • Risikoprofile und Risikovermeidungsstrategien.
Corporate-Platform-Layer
DT-Hetrogener-IT-Ausganssituation

Falls gewünscht, setzen wir alle von uns entwickelten Architekturmodelle in die Praxis um, vollständig, teilweise oder als Portfolio Management-Partner – so stellen wir sicher, dass nur umsetzbare und nicht nur auf dem Papier existierende Ideen entstehen. Inhalte unserer Architekturmodelle sind (Erweiterungen und Reduzierungen sind individuell jederzeit möglich):

  • KPI-House, Management- und Legale Konsolidierung, Live Reporting und Self Service BI
  • Target Data Operating Model (Master, Steering + Transactional Data Management)
  • Corporate Platform Solutions für Financial Shared Services, Corporate Buying / Central Procurement, Collaboration
  • PLM / Digital Twin Integration
  • Cloud + IoT-Integration
  • AI Predictive Analytics + Automation
  • ERP und Cloud ERP-Integration
  • Migrationsstrategie und -optionen
  • Übergangsprogramme.

Ergebnisse unseres Architekturprogramms sind:

  • Target System Landscape
  • Target Data Operating Model
  • Target KPI House und Reporting Model
  • Harmonisierungsprogramm
  • Implementierungs-, Deployment- und Übergangsstrategie
  • Data Migration-Strategie
  • Skill-Setup-Strategie
  • Lizenzspiegel
  • Project Portfolio Management
  • Zeit- und Ressourcenplan
  • Budgetplan
  • Zusammenfassende Managementpräsentation und Abschlussbericht.
Target-Data-Operating-Model

IT-Architektur: Grundlagen und Modelle

Die Anforderungen an IT-Architekturen verändern sich fortlaufend. Hervorgerufen wird dies einerseits durch technologische Entwicklungen, andererseits durch eine veränderte Rolle der Unternehmens-IT. Letztere war in der Vergangenheit insbesondere für die reibungslose Steuerung IT-gestützter Geschäftsprozesse zuständig. Zunehmend bildet sie nun jedoch die Basis für Innovationen. Unternehmen kommen damit nicht mehr um hin, sich mit Fragestellung der IT-Architektur auseinanderzusetzen.

Auf dieser Seite erhalten Sie grundlegende Informationen zu IT-Architekturen. Wir erklären Ihnen, was sich hinter dem Begriff verbirgt, wie IT-Architekturen analysiert werden können und wie sich die Modellierung darstellt. Zudem beleuchten wir das Berufsbild des IT-Architekten und aktuelle Architektur-Trends.

Was ist eine IT-Architektur?

„IT-Architektur“ ist ein Sammelbegriff für sämtliche Infrastrukturen, Software, Schnittstellen und Management-Instanzen, die zur IT-Organisation genutzt werden. Zu Infrastrukturen zählen Hardware, Netzwerke und Standorte. Unter Management-Instanzen sind Aspekte wie die Konfiguration, Kapazitäts- und Lastverteilung, Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit, Datensicherheit und Disaster Recovery zu verstehen. All die genannten Elemente werden in Form von Geschäftsprozessen und Datenobjekten miteinander in Beziehung gesetzt. Somit legt IT-Architektur einerseits die Grundstrukturen der IT-Organisation fest. Auf der anderen Seite definiert sie Regeln für das dynamische Zusammenspiel sämtlicher Komponenten. Dies erfolgt stets unter der Maßgabe, die Strategie und das operative Geschäft eines Unternehmens bestmöglich zu unterstützen.

Exkurs: Was ist der Unterschied zwischen IT-Architektur und Enterprise Architecture (Unternehmensarchitektur)?

Der Begriff Enterprise Architecture (EA) beschreibt das Zusammenwirken von IT und Geschäftsprozessen im Unternehmen. Im Gegensatz zur reinen IT-Architektur handelt es sich beim Enterprise Architecture Management (EAM) um einen ganzheitlicheren Ansatz, der oftmals mit einem höheren Abstraktionsgrad verbunden ist. Übergeordnetes Ziel ist es, die Unternehmens-IT an den Geschäftszielen auszurichten.

Die Enterprise Architecture kennt vier Teilarchitekturen:

  • Geschäftsarchitektur: Prozesslandkarte, Organisation, Ressourcen, Ziele
  • Informationsarchitektur: Datenmodelle und Datenobjekte sowie deren Beziehungen
  • Anwendungsarchitektur: Ist- und Soll-Systemlandschaft
  • Technologische Architektur: Architektur aus operativer Sicht, physische Komponenten (Server, Netzwerke usw.), Service Provider, Service Level

Die Unternehmensarchitektur wird zudem durch Frameworks ergänzt, welche die Ebenen beschreiben. Vielfach sind diese frei am Markt verfügbar. Sehr weit verbreitet ist beispielsweise TOGAF (The Open Group Architecture Framework). Das Rahmenwerk beinhaltet sowohl eine Struktur als auch die notwendigen Grundelemente zum Aufbau eines eigenen Enterprise Architecture Managements.

Modellierung von IT-Architektur

Die Gestaltung von Unternehmensarchitekturen und IT-Architekturen bezieht zahlreiche Stakeholder mit ein. Um die Kommunikation und Veranschaulichung zu unterstützen, werden verschiedene Modelle eingesetzt. Ein einheitlicher Standard existiert im IT-Architekturmanagement nicht. Um eine geeignete Art der Modellierung zu finden, müssen daher einige Fragen gestellt werden:

  • Welchen Zweck verfolgt die Modellierung?
  • Welches Informationsbedürfnis haben die Stakeholder?
  • Welche Entscheidungen werden anhand des Modells getroffen?
  • Welche Gremien oder Rollen dürfen das Modell ändern?
  • Wie wird sich die kontinuierliche Aktualisierung darstellen?

Gängige Modelle für Anwendungen und Prozesse sind:

  • Prozesslandkarte: liefert einen fachlichen Überblick
  • Prozessunterstützungskarte: stellt die IT-Unterstützung von Prozessen dar
  • Geschäftsprozessmodelle: stellt Fachfunktionen, Hilfsmittel und erforderliche Systeme dar
  • Clusterkarte: unterstützt die Bebauungsplanung und Entscheidungsfindung

Sehen wir uns diese Modellierungsarten aufgrund ihrer Praxisrelevanz näher an.

Prozesslandkarte

Die Prozesslandkarte ist eine abstrakte Darstellungsform. Sie enthält ausschließlich Geschäftsprozesse. Häufig wird zwischen Steuerungs- und Kerngeschäftsprozessen unterschieden. IT-Architekten und andere Stakeholder verschaffen sich auf diese Weise einen groben Überblick über die Unternehmensstruktur.

Prozessunterstützungskarte

Eine Detailebene unter der Prozesslandkarte befindet sich die Prozessunterstützungskarte. Sie zeigt, welche Anwendungen einen bestimmten Prozess unterstützen. Als weitere Verfeinerung können zudem Organisationseinheiten in die Darstellung aufgenommen werden. Auf diese Weise lässt sich die IT-Prozessunterstützung einzelner Standorte oder Abteilungen visualisieren. Es wird unter anderem ersichtlich, wie heterogen sich die Systemlandschaft darstellt. In Standardisierungsprojekten ist dies ein wichtiger Anhaltspunkt.

Geschäftsprozessmodelle

Soll eine gezielte Betrachtung von Fachfunktionen erfolgen, so können Geschäftsprozessmodelle helfen. Eine Fachfunktion kann beispielsweise „Zahlung verbuchen“ sein. Zu diesem Prozessdetail werden dann (grafisch dargestellt) folgende Fragestellungen beantwortet:

  • Zu welchem Zustand führt die Fachfunktion (hier beispielsweise „Zahlung verbucht“)
  • Welche Organisationseinheiten nutzen die Fachfunktion?
  • Welche Geschäftsobjekte werden benötigt (z. B. „Rechnung“)
  • Welche Anwendungen sind zum Durchlaufen der Funktion erforderlich?

Clusterkarte

Die Clusterkarte ist ein universelles Werkzeug in der Modellierung von IT-Architekturen. Für jede Karte können mehrere Ebene definiert werden. Beispiel:

  • Ebene 1: Prozess (z. B. Vertrieb)
  • Ebene 2: Organisationseinheit oder Standort (z. B. München, Berlin)
  • Ebene 3: Anwendungen je Standort

Es wird also auf einen Blick folgende Frage beantwortet: Welche Anwendungen nutzen meine Organisationseinheiten im Prozess XY (z. B. Vertrieb)?

Wie wird eine Analyse der IT-Architektur durchgeführt?

Bevor IT-Architekturen konzipiert werden können, muss zunächst die bestehende IT-Landschaft analysiert werden. Es wird hierbei ermittelt, welche Systeme, welche Software, welche Hardware und welche weiteren Komponenten sich aktuell im Einsatz befinden. Unter anderem kann ein IT-Architektur-Review folgende Fragestellungen beantworten:

  • Ist meine IT-Architektur tragfähig und zukunftssicher?
  • Wie sicher ist die Architektur?
  • Welche Maßnahmen sind erforderlich, um das Zielbild zu realisieren?

Im Laufe der Zeit wachsen IT-Architekturen teils unkontrolliert. Es ist dann nicht mehr sichergestellt, dass sie die Ziele sämtlicher Stakeholder erfüllen. Professionelle Architekturanalysen beziehen die Stakeholder-Ziele daher stets mit ein und identifizieren bereits frühzeitig kritische Elemente. Schwachstellen werden anhand geeigneter Bewertungsmethoden systematisch aufgedeckt.

Moderne IT-Architektur in Unternehmen

Veraltete IT-Architekturen bremsen die digitale Transformation und gefährden somit die Wettbewerbsfähigkeit. Doch wie stellen sich moderne IT-Architekturen in Unternehmen dar? Experten gehen davon aus, dass lose gekoppelte Systeme, externe Rechenzentren und automatisch konfigurierbare Infrastrukturen an Bedeutung gewinnen werden.

Im Detail betrachtet bestehen agile und zeitgemäße IT-Architekturen aus mehreren Bausteinen. Zunächst gilt es, „bremsende“ Legacy-Systeme nachzurüsten. In puncto Agilität, Skalierbarkeit und Stabilität werden außerdem Microservices immer wichtiger. Microservices spalten komplexe Applikationen in einzelne Teile auf. Zunehmend gilt es außerdem, eigenentwickelte Systeme und Anwendungen unterschiedlichster Hersteller zu integrieren. Hier ist Platform-as-a-Service (PaaS) deutlich im Kommen.

Eine weitere Herausforderung ist die stetig steigende Datenmenge. Vorliegende Informationen aus unterschiedlichen Quellen müssen außerdem immer anspruchsvolleren Analysen unterzogen werden. An dieser Stelle spielen Im-Memory-Technologien wie SAP Hana eine entscheidende Rolle. Was Infrastrukturen betrifft, so geht der Trend klar in Richtung Cloud. Hybride Umgebungen erfordern hierbei eine enge Integration. Dies gilt insbesondere, wenn die Systeme von unterschiedlichen Anbietern stammen bzw. auf verschiedenen IT-Architekturen basieren. Nicht zuletzt muss die IT-Security betrachtet werden. Schutzmaßnahmen dürfen sich nicht länger auf einzelne Anwendungen beziehen. Vielmehr ist ein ganzheitliches Konzept erforderlich, dass auch externe Partner wie Lieferanten und Kunden einbezieht. Experten erwarten, dass sich Security-as-a-Service in diesem Bereich stärker durchsetzen wird.

Welche Bereiche umfasst IT-Architektur?

Der Begriff IT-Architektur ist weit gefasst. Er umfasst grundlegende Arbeiten, wie die Erarbeitung und Betreuung von IT-Bebauungsplänen, als auch hoch spezifische Arbeiten, die spezielles Fachwissen zu Hard- oder Softwarekomponenten voraussetzen.

Spezialisierte IT-Architekten haben die Aufgabe, Software-Architekturen und Systemlösungen zu definieren und die Umsetzung zu planen. Dies erfolgt auf Basis bestehender Prozesse. Hierfür erfassen die Informatik-Spezialisten die betriebswirtschaftliche Struktur und die Anforderungen eines Unternehmens. Zudem sind sie für die Integration neuer Applikationen in die Systemlandschaft zuständig. Hierbei stellen sie sicher, dass die Implementierung neuer Komponenten keine negativen Auswirkungen hat und finden Lösungen bei auftretenden Schwierigkeiten.

Für Arbeiten an der IT-Architektur wird vorliegendes Wissen über sämtliche IT-Systeme, die im Unternehmen eingesetzt werden, gebündelt. Die IT-Architekten erstellen sogenannte IT-Bebauungspläne, welche die IT-Systemlandschaft einer Organisation visuell darstellen. Oftmals existieren hierbei verschiedene Sichtweisen mit unterschiedlichen Abstraktionen und Ansätzen für mögliche Lösungen. Das Ziel der Bebauungspläne ist es, Transparenz hinsichtlich der aktuellen und zukünftigen IT-Landschaft zu schaffen und die spätere Umsetzung vorzubereiten. Zu unterscheiden sind demnach Ist- und Sollbebauungslandschaften.

Sämtliche Pläne und Modelle dienen der abteilungs- und unternehmensübergreifenden Kommunikation. Zudem kann das Management über die aktuelle Situation hinsichtlich der IT-Infrastruktur informiert werden. Es muss sichergestellt werden, dass die Bebauungspläne stets aktuell sind. Hierbei benötigen IT-Architekten Unterstützung von weiteren IT-Experten wie Software-Architekten, Business-Analysten, Requirements-Engineers und Entwicklern. Nicht zuletzt leitet der IT-Architekt die IT-Strategie inklusive der relevanten IT-Services von der Unternehmensstrategie ab. Somit erfüllt er auch eine wichtige Aufgabe des Enterprise Architecture Managements.

Zusammengefasst berühren Arbeiten an der IT-Architektur folgende Bereiche:

  • Definition der IT-Strategie anhand der Geschäftsanforderungen
  • Erstellung und Aktualisierung von IT-Bebauungsplänen
  • Ganzheitliche Darstellung von Systemzusammenhängen
  • Erkennen von Synergien in der IT-Landschaft
  • Modellierung von Prozessen und IT-Architekturen
  • Kommunikation mit Entscheidern und Umsetzungsverantwortlichen, Beratung

Worauf ist bei Arbeiten an der IT-Architektur besonders zu achten?

IT-Architekten müssen ein möglichst ganzheitliches Bild der unternehmensweiten IT-Architektur zeichnen, das dann auf unterschiedliche Ebenen heruntergebrochen werden kann. Daher beziehen sie im Idealfall nicht nur sämtliche Architekturebenen, sondern auch alle Organisationsebenen in die Modellierung für die spätere Umsetzung ein. In großen Unternehmen werden hierfür oftmals Architektur-Frameworks genutzt. Es handelt sich hierbei um Ansätze für unterschiedliche Phasen des Enterprise Architecture Managements – beispielsweise den Entwurf, die Planung, die Implementierung und die Wartung.

Für Arbeiten an der IT-Architektur sollten daher nur Fachkräfte mit ausgeprägtem Know-how in den Bereichen IT und Betriebswirtschaft beauftragt werden, die in der Lage sind, mit allen Organisationsebenen einer Firma zu kommunizieren. Dies gilt vor allem für Enterprise Architects, die häufig im Austausch mit dem Management stehen. In speziellen Schulungen können Mitarbeiter die erforderlichen Kommunikationsfähigkeiten aufbauen. Wegen fehlender Neutralität oder komplexer Fragestellungen werden in einigen Fällen auch externe IT-Architektur-Berater hinzugezogen.

IT-Architektur-Schulung

Mitarbeiter und Führungskräfte aus dem IT-Umfeld haben die Möglichkeit, sich in Form von IT-Architektur-Schulungen fortzubilden. Entsprechende Trainings können ein grundlegendes Wissen zu IT-Architekturplänen und internationalen Standards (z. B. TOGAF) vermitteln. Oftmals wird auch die Einführung von EAM (Enterprise Architecture Management) thematisiert. Zum Umfang sollten außerdem die Analyse von Ist-Architekturen und die Zieldefinition gehören. Ebenso sollten aktuelle Technologietrends wie die Cloud und hybride Infrastrukturen abgehandelt werden.