Migrations-Aufwand in einem SAP S/4HANA-Projekt

Um den Aufwand zu reduzieren, lassen sich technische Hilfsmittel nutzen. Um den Code zu testen, eignen sich Code-Scanner. Sie suchen den Code automatisch nach Fehlern und Inkonsistenzen ab. Allerdings entsteht dadurch eine neue Herausforderung, die bewältigt werden muss. Denn die gefundenen Fehlermengen sind oft erheblich – sechsstellige Fehlermengen sind eher die Regel als die Ausnahme.

Reduzieren lässt sich die Menge an Code (und damit auch die Zahl möglicher Fehler) aber allein schon dadurch, dass nicht mehr benötigter Code entfernt wird. Häufig befindet sich noch Code im System, der mittlerweile obsolet ist. Anwendungen sind längst durch neue Standards ersetzt worden oder gehören zu Testprogrammen, die nur einmalig genutzt wurden. Wer diesen Code entfernt und sein System grundlegend bereinigt, schafft die Voraussetzung für eine reibungslose Migration. Auf diese Weise ist er auch für künftige Anforderungen besser gerüstet. Klar ist: Je besser die Datenqualität im Ausgangssystem ist, desto besser klappt auch die Migration – es treten weniger Fehler auf und die Qualität der geladenen Daten ist höher.