Manager im Kaufrausch – M&A in aller Munde

Neue Höchststände an M&A-Deals werden verzeichnet, ebenso steigt das Transaktionsvolumen der Deals weltweit deutlich an. Dass Fusionen und Übernahmen derzeit so beliebt sind, lässt sich durch vielfältige Faktoren erklären.

Unter anderem sind weltweit die Geldbestände der Konzerne hoch, die Fremdkapitalbeschaffung ist leicht. Darüber hinaus lässt sich schnelles Wachstum oftmals nur noch durch externe Unternehmenskäufe realisieren. Außerdem führt der Wunsch, selbst zu kaufen, anstatt gekauft zu werden, bei den Managern zu regelrechten Kaufräuschen.

Gründe für M&A-Deals – mehr als nur Shoppingsucht

Neben dem simplen Ziel des Unternehmenswachstums, spielen aber auch noch viele weitere Gründe eine Rolle, die Manager zu Unternehmenskäufen bewegen. Es kann generell zwischen zwei Investorentypen unterschieden werden – dem strategischen Investor und dem Finanzinvestor. Die folgende Grafik fasst die verschiedenen Investmentthesen zusammen.

Hinter den übergeordneten Zielen des strategischen Investors wie Wachstum, Diversifikation, Technologien und Kostenführerschaft stecken Beweggründe, wie etwa der Zukauf einer neuen Produktsparte, einen Wettbewerber aufzukaufen und den Markt zu konsolidieren, der Zugang zu neuen Technologien oder Patenten oder auch bspw. die Umgehung von Zöllen.

In der Regel ist das Ziel, das zugekaufte Unternehmen bzw. den Unternehmensteil in das bestehende Unternehmen zu integrieren und somit lange zu halten. Die Käuferseite erhofft sich hieraus große Synergieeffekte, die ausgeschöpft werden können. Diese lassen sich durch Konsolidierungen und Verschmelzungen realisieren.

Ein finanziell getriebener Investor hat meist andere Ziele. Sein Bestreben ist es, eine EBITDA Maximierung zu erreichen, um das Unternehmen anschließend wieder gewinnbringend abzustoßen. Die Haltezeit des zugekauften Unternehmens ist demnach gering, wodurch eine volle Integration in das bestehende Unternehmen nicht empfehlenswert ist. Diese und andere Fragestellungen werden in der Regel durch eine IT Due Diligence geklärt.

Beugen Sie dem Kater nach dem (Kauf-)Rausch vor!

Neben den Zielen, wie bspw. die EBITDA Maximierung oder auch die Kostenführerschaft, sollte vorab eine ausführliche Risikobewertung stattfinden. Zu den Risiken bei einem M&A-Deal zählen aus IT-Sicht diverse Schwierigkeiten bei der Integration verschiedener IT-Systemlandschaften. Unterschiedliche Releasestände, ungeklärte Haftungsfragen, abgelaufene Lizenzen oder veraltete Hardware können die kalkulierten und erhofften Synergien gefährden und zu schwerwiegenden Problemen führen.

Deshalb ist eine umfängliche und sorgfältig durchgeführte IT Due Diligence notwendig. GAMBIT bietet sowohl für die Käufer- als auch die Verkäuferseite eine IT Due Diligence an und greift hierbei auf die langjährigen Erfahrungen von strategischen IT-Carve-outs und IT-Post-Merger-Integration-Projekten zurück. Somit wird sichergestellt, dass die Risiken und Chancen des M&A-Deals frühzeitig bekannt sind und gezielt gesteuert werden können.

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Dr. Thomas Fischer

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