Mergers & Acquisitions – wie Sie ein Scheitern verhindern können

Ein Kaufvertrag betrifft immer zwei Parteien, die Käufer- und die Verkäuferseite. Viele Firmeneigentümer haben ihre Firma mühsam aufgebaut und somit eine ganz persönliche und individuelle Sichtweise auf ihr Unternehmen und den bevorstehenden Verkaufsprozess. Die Käufer des Unternehmens besitzen verständlicherweise häufig eine ganz andere Perspektive, da sie eine völlig andere Ausgangssituation aufweisen.

Der M&A-Deal am seidenen Faden

Die Ziele von Mergers & Acquisitions auf den gegensätzlichen Seiten können unterschiedlicher nicht sein. Der Preiskonflikt stellt eine der größten Schwierigkeiten eines Deals dar, dessen Hürde es zu nehmen gilt. Die Verkäuferseite beabsichtigt vorrangig eine Ertragsmaximierung, wohingegen der Käufer eine Kaufpreisreduzierung anstrebt. Über die sogenannten Transition Service Agreements (TSA) werden die Regeln für die Übergangsphase definiert und vertraglich festgehalten. Diese TSA stellen ebenso einen nicht zu vernachlässigen Konflikt dar. Der Verkäufer strebt eine klare Definition der TSA mit wenig Haftungsverantwortung und kurzem Zeitfenster an. Hat sich der Unternehmenseigentümer zum Verkauf entschlossen, dann soll der Verkaufsprozess im Regelfall zügig abgewickelt werden. Der Käufer hingegen blickt einem reibungslosen Day1 entgegen, welcher mit Hilfe der TSA erreicht werden soll.

Käufer- vs. Verkäuferinteressen bei M&A-Deals

Interessenskonflikte – Evaluierung von Synergien und Risiken

Interessenskonflikte zwischen Unternehmensverkäufer und -käufer können den erfolgreichen Abschluss eines M&A-Prozesses gefährden und vielversprechende Transaktionen zum Scheitern bringen. Diese Konflikte treten in sämtlichen Phasen auf und sind in der Praxis alltäglich.

„Probleme kann man niemals auf derselben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind.“ – Albert Einstein.

Das Entgegenwirken und Lösen dieser Interessenskonflikte ist oftmals die größte Schwierigkeit und lässt sich am effektivsten über eine neutrale dritte Person klären.


BROSCHÜRE
M&A SERVICES





Kuschelkurs für einen erfolgreichen M&A-Deal

Eine unserer Aufgaben und Herausforderungen besteht genau in dieser Vermittlung und nicht selten im Übersetzen von Perspektiven, Problemen, Risiken sowie in der Kompromissfindung, damit am Ende sowohl Unternehmenskäufer als auch Unternehmensverkäufer ihre Ziele erreichen und eine Transaktion stattfinden kann.

Sind die Hürden der Kompromissfindung genommen und die Transaktion abgeschlossen, so kann der technische Carve-out beim Verkäufer und die Post Merger Integration beim Käufer stattfinden.

Technischer Carve-out nach M&A-Deal

Managen Sie Ihre Konfliktsituation mit GAMBIT

Als eine der wenigen IT- und SAP-Unternehmensberatung im deutschsprachigen Raum, setzen wir sowohl den technischen M&A Carve-out als auch eine Post Merger Integration von Organisationseinheiten um und beraten und unterstützen Sie bei der Vertragsabwicklung. Zu diesem Zweck bieten wir Ihnen im Voraus eine IT Due Diligence an, in der wir Ihnen die Chancen und Risiken des angedachten M&A-Deals aufzeigen.

IHR ANSPRECHPARTNER!

André Schwarz

Senior Project Manager

Haben Sie Fragen zum Artikel oder benötigen Sie weitere Informationen? Unser Berater steht Ihnen gerne zur Verfügung.




Letzte Beiträge
Kategorie Mergers & Acquisitions

Download: Whitepaper - IT Due Diligence

16.11.2017
Damit der erfolgte zum erfolgreichen Deal wird Die Anzahl der M&A-Transaktionen nehmen seit Jahren exorbitante Ausmaße an. Weltweit werden Unternehmen […]
Weiterlesen

Manager im Kaufrausch - M&A in aller Munde

24.10.2017
Neue Höchststände an M&A-Deals werden verzeichnet, ebenso steigt das Transaktionsvolumen der Deals weltweit deutlich an. Dass Fusionen und Übernahmen derzeit […]
Weiterlesen

Warum TSA den M&A-Deal sichern

11.10.2017
Bei einem M&A-Deal oder Divestment liegt der Großteil der Aufmerksamkeit auf den Kauf- und Vertragsverhandlungen. Auf die Betrachtung der Zeit […]
Weiterlesen