Zukunftsfähig mit SAP MDG

Mit wachsenden Strukturen geht auch ein Anstieg der Anforderungen an die eigenen Stammdaten einher. Fehlerhafte bzw. mangelhafte Stammdaten können erhebliche Konsequenzen für das Unternehmen bedeutet. Wenn Rechnungen nicht richtig zugestellt oder Compliance-Richtlinien verletzt werden, kann dies von großem Nachteil sein.

Stammdaten – Die Basis des Erfolgs

Durch die Lösung SAP MDG sollen definierte Workflows Unternehmen dabei helfen, Stammdaten zu validieren, konsolidieren und zu verteilen.

Innerhalb des Master Data Governance werden Business Objects wie Customer oder Vendor als eigene Datenmodelle festgehalten. Diese Modelle sind individuell anpassbar und können auf die einzelnen Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten werden. Änderungen an den Daten können wie bei ITIL nur durch Change Requests durchgeführt werden. Bei einer Änderung an den Stammdaten werden diese in einen inaktiven Bereich verschoben und erst nach erfolgreicher Validierung und Freigabe wandern Daten wieder in den produktiven Betrieb und können aktualisiert genutzt werden.

Damit auch einzelne Abläufe auf das Unternehmen zugeschnitten werden können, nutzt SAP MDG SAP Business Workflow. Hiermit werden Workflowtemplates angepasst und können individuell für das Unternehmen modifiziert werden. Zusätzlich werden dynamische User Interfaces genutzt, um Oberflächen strikt nach Compliance-Richtlinien darzustellen. Mit Hilfe der direkten Anbindung an das eigentliche ERP-System findet kontinuierlich eine Überprüfung der eingegebenen Daten statt. Darüber hinaus ist es möglich, Eingaben über Werthilfen und Vorselektionen einzuschränken. Mit den bekannten Warn- und Fehlermeldungen findet zusätzlich eine noch stärkere Validierung der Daten statt. Die Berechtigungen innerhalb des MDG basieren auf den Vorgaben des eigenen ERP-Systems. Mit Hilfe von weiteren Benutzerrollen kann ohne weiteres eine erneute spezifischere Unterteilung der Berechtigungen durchgeführt werden.

Zur Vermeidung von redundanter Pflegeaktivitäten besteht die Möglichkeit sämtliche Transaktionen bezüglich Datenpflege innerhalb des ERPs zu deaktivieren, um diese in Richtung des zentralen MDGs zu verlagern.

Die eigentliche Verteilung der Stammdaten beruht auf bekannten Funktionen wie zum Beispiel IDOC/ALE- oder RFC-Verbindungen. Auf diese Weise werden Daten von einem zentralen Punkt konsistent an alle Systeme verteilt.

Master Data Governance – kein Erfolg ohne Planung

Damit das System erfolgreich genutzt werden kann stellt SAP MDG gewisse Voraussetzung an den Anwender. Unabdingbar ist ein strukturiert durchdachtes Rollenkonzept, welches durch entsprechende Benutzergruppen abgestimmt und abgenommen werden muss.

Aufgrund der starken Einbeziehung des Change Managements müssen Benutzer auf die spezielle Vorgehensweise vorbereit werden. Ebenso müssen Workflows und Prozesse mit allen Betroffenen definiert und erarbeitet werden. Für eine hohe Datenqualität wird empfohlen der Möglichkeit der Dateneingabe ein besonderes Augenmerk zu schenken. Je mehr Einschränkung für einzelne Eingaben entwickelt und Unterstützung über Warnmeldung und Fehlermeldungen den Benutzer entgegengebracht werden, desto höher und besser ist die zu erwartende Datenqualität.

Durch die zentrale Verwaltung, die Nutzung von bereits erprobten Technologien und die Skalierbarkeit biete MDG eine hervorragende Möglichkeit mit Hilfe der eigenen Daten die Kosten während des Betriebes zu senken.

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Tobias Schäfer

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