Brexit & SAP: Was ist zu tun?

Noch ist immer noch nicht endgültig klar, wann und unter welchen Umständen Großbritannien aus der Europäischen Union austreten wird. Auch ein „harter Brexit“ (ein ungeregelter Austritt ohne Abkommen mit der EU, das so genannte „No-Deal-Szenario“) ist nach wie vor nicht ausgeschlossen. Sicher ist nur, dass der Austritt der Briten – ob nun mit oder ohne Abkommen – eine ganze Reihe von Konsequenzen für Unternehmen haben wird, die mit Großbritannien zusammenarbeiten, Niederlassungen in Großbritannien unterhalten oder Waren von der Insel in die EU importieren oder sie in die Gegenrichtung nach Großbritannien exportieren.

Unternehmen sollten ihre SAP-Systeme daher genau unter die Lupe nehmen und notwendige Einstellungen vornehmen. Dies betrifft zum Beispiel den Warenverkehr und die sich aus dem Austritt ergebenden Zollpflichten. Wenn Großbritannien ohne Abkommen aus der EU austritt, wird es zum Drittstaat – und Zölle fällig. Manuell falsch berechnete Zollwerte können für Unternehmen jedoch teuer werden. Hier können moderne IT-Lösungen helfen: Auf der Basis aktueller Daten berücksichtigen sie alle relevanten Parameter. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Zollwerte genau bestimmen – und die Kosten im Griff behalten.

Auch sich aus der Zollpflicht ergebende Anmelde- oder Deklarationspflichten oder neue Compliance-Vorschriften (zum Beispiel bei Dual-Use-Gütern) müssen im Falle eines ungeregelten Brexits berücksichtigt werden. Unternehmen sollten aufgrund der Komplexität auch hier auf moderne IT-Lösungen setzen. Mit ihrer Hilfe lassen sich gesetzliche Anforderungen im Blick behalten und erforderliche Dokumente passgenau bereitstellen – das Risiko einer Compliance-Verletzung sinkt deutlich. Des Weiteren gilt nach dem Brexit höchstwahrscheinlich auch ein neues britisches Umsatzsteuersystem – hier müssen Änderungen beim Steuerschlüssel vorgenommen werden, ebenso wie Anpassungen bei den umsatzsteuerrechtlichen Erklärungen.

Unternehmen, die Werke oder Niederlassungen in Großbritannien unterhalten, müssen sich auf eine Fülle von Veränderungen einstellen (und haben dies größtenteils bereits getan): von Verzögerungen bei der Abfertigung an der Grenze durch neue Zollformalitäten und Kontrollen, einer wachsenden Bürokratie bis hin zur Anpassung oder Neuordnung von Buchungskreisen oder der Berücksichtigung von steuerlichen Fragen.

SAP bietet mit SAP GTS gleich eine ganze Reihe von Lösungen für Unternehmen, mit denen sich die rechtssichere Abwicklung von Zollformalitäten oder die Berücksichtigung von Gesetzesvorhaben auch nach dem Brexit bewältigen lässt. So bietet SAP GTS Funktionen zur Zollabwicklung, zur Kontrolle von Export-, Import- und Embargovorgaben sowie zur Kalkulation von zusätzlichen Kosten durch mögliche Zölle auf bisher zollfreie Waren.

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Meinolf Schäfer, Senior Director Vertrieb & Marketing

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