SAP SCM: Unterstützung für komplexe und effiziente Logistikprozesse

Kundenanforderungen werden individueller, Logistik-Ketten durch die Verlagerung der Produktion in Werkbank-Länder komplexer. Dadurch steigt das Datenaufkommen selbst bei gleichbleibender Produktion. Der Abstimmungsaufwand innerhalb der Logistikkette zwischen Lieferanten, Logistikunternehmen und Empfänger nimmt zu. SAP SCM schafft hier Abhilfe durch Transparenz für die beteiligten Parteien. Ideale Prozesse können mit Algorithmen errechnet werden. Informationen aus der Logistik werden für Lieferanten, Service-Personal und Empfänger zur Verfügung gestellt. GAMBIT übernimmt die Schulung für ihre Mitarbeiter in der Logistik und Ihre Service-Teams, damit sie SAP SCM im Tagesgeschäft für effiziente Abläufe einsetzen zu können.

SAP SCM: Planung und Umsetzung

SAP SCM ist in der Lage, einen optimierten Prozess für die Auslieferung eines bestimmten Produktes zu errechnen. Das Ergebnis können Sie mit dem aktuell bestehenden Verfahren vergleichen und das Verbesserungspotential hinsichtlich Servicequalität und anfallenden Kosten einschätzen. Um Ideal und Realität einander anzunähern steht ihnen GAMBIT als erfahrener Partner und Berater zur Seite.

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ANDRÉ SCHWARZ

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SAP SCM: Transparenz über die gesamte Lieferkette

Eine naheliegende und überzeugende Lösung: Wenn Lager, Versandabteilung, Transportunternehmen und Warenempfänger die Daten aus derselben Datenbank erhalten, gibt es keinen Anpassungsbedarf verschiedener Systeme untereinander. Die Datenaufbereitung hat keine unterschiedliche Sichtweise, die Gesprächspartner unterhalten sich über die Lösung anstatt über Interpretationen abweichender Informationen. GAMBIT veranschaulicht Ihnen gern, wie einfach und komfortabel die passenden Informationen aus SAP SCM heraus an die einzelnen Partner innerhalb und außerhalb Ihres Unternehmens geschickt bzw. zur Einsicht bereitgestellt werden können.

SAP SCM – Supply Chain Management

Die Supply Chain = Lieferkette betrifft den Weg der Ware innerhalb des Unternehmens angefangen bei der Produktionsplanung bis zum Kunden. Kunden haben online Zugriff auf verschiedene Lieferanten und können wählen, wo sie kaufen möchten. Bei identischen Waren und vergleichbaren Preisen wird für den Kunden die Erfahrung mit dem Lieferanten immer wichtiger. Ein entscheidendes Merkmal ist hierbei die Lieferfähigkeit, die Geschwindigkeit der Auslieferung und die Termintreue der Anlieferung wie z.B. direkt ans Band zur Weiterverarbeitung.

SAP SCM unterstützt bei einer schnelleren, effizienteren Auslieferung nach dem Bestelleingang. Gleichzeitig sorgt SAP SCM für eine Optimierung der Vorratshaltung und des Lagers. Lagerkosten können gespart werden, Lagerplätze können besser genutzt werden, die Anzahl der benötigten Waren ergibt sich aus der üblichen Umschlaggeschwindigkeit.

Mit SAP SCM bleibt z.B. für den Kunden-Service transparent, wo sich die bestellte Ware innerhalb des Auslieferungsprozesses befindet. Die finanziellen Transaktionen bezüglich der ausgelieferten Ware sind ebenfalls einsehbar.

Der Kunde innerhalb der Lieferkette kann auch ein anderes Unternehmen sein, das Rohstoffe oder Halbzeuge oder als Großhändler fertige Produkte angeliefert erhält. Soweit sinnvoll, kann SAP SCM den Weg eines Produktes vom Hersteller, Landesimporteur, Großhändler, Einzelhändler bis zum Endkunden verfolgen. Ein solcher lückenlos nachvollziehbarer Warenweg ab der Quelle kann erwünscht sein bei Luxusartikeln wie hochwertigen Uhren oder Edelmetallen in Barrenform, um die Unwägbarkeit einer Fälschung weitgehend auszuschließen.

SAP SCM – Prozesse und Funktionen

SAP SCM – Prozesse und Funktionen

SAP SCM teilt sich in zwei Arten von Anwendungen auf: die einen beinhalten Planungsmöglichkeiten und haben einen prognostizierenden Charakter, die anderen sind für das operative Life-Geschäft einsetzbar.

In der Planung wird errechnet, wie eine Bestellung bedient und bis zur Auslieferung optimal ausgeführt werden könnte. Die Anwendungen hingegen, die die Funktionen des tatsächlichen Geschäftes ausführen, steuern und verfolgen den Status der auszuliefernden Waren inkl. Zahlungsmodalitäten.

Die Daten, die den Auslieferungsstatus der bestellten Ware betreffen, sind nicht nur für Mitarbeiter Ihres Unternehmens einsehbar, sondern können auch mit Lieferanten und Empfängern ausgetauscht werden. Auf diese Weise erübrigen sich beispielsweise Nachfragen im Service-Bereich. Durch eine enge Absprachen zwischen Lieferanten und Kunden können Waren on demand angeliefert und auch vorher genau für diese Verwendung beschafft oder produziert werden.

SAP SCM – Komponenten

SAP SCM lässt sich in die drei Komponenten Planning, Execution (Ausführung) und Coordination (Koordinierung) gruppieren. Diese Aufteilung folgt dem tatsächlichen chronologischen Ablauf: die bestmögliche Ausführung wird anhand von Logarithmen im Supply Chain Planning errechnet. In Supply Chain Execution werden die Prozesse umgesetzt und in Supply Chain Coordination kann der Prozess betrachtet und beurteilt werden.

Eines haben diese drei Komponenten jedoch gemeinsam: Jede dieser drei Komponenten beinhaltet den Anspruch und die Möglichkeiten, die Prozesse weiter zu optimieren.

Supply Chain Planning

Mit dem Ansatz des Supply Chain Planning nähern Sie sich einem betriebswirtschaftlichen Ideal an: Das an Waren vorrätig zu haben und ausliefern zu können, was Ihnen von Ihren Kunden unmittelbar abgenommen wird – und möglichst nicht mehr. Eine Planung, die dieses Ziel verfolgt, wirkt sich positiv auf den Lagerplatz und auf die Investitionshöhe der angekauften Rohstoffe, Halbzeuge oder Artikel aus.

Mit Supply Chain Planning können Sie entsprechende Prognosen erstellen, so dass für die Beschaffung, Lagerhaltung und Auslieferung ideale Mengen und Termine errechnet werden können: Die Lieferfähigkeit soll sichergestellt werden, der Lagerplatz gleichzeitig optimal genutzt werden.

Wesentliches Element ist die Absatzplanung, denn der Käufer bestimmt den Markt. Das Bestandscontrolling reportet, wieviel Waren aktuell vorhanden sind. Daraus ergibt sich die Produktionsplanung für einen bestimmten Zeitraum.

Supply Chain Execution

Supply Chain Execution: Waren in Bewegung. Hier geht es um die Steuerung der Prozesse. Im Gegensatz zur Planung werden tatsächliche Waren physikalisch bewegt. Wo eine Abweichung vom Ideal in der Planung ein Feintuning nach sich zieht, wirken sich Unpässlichkeiten in der Supply Chain Execution möglicherweise bis zu einem verspäteten Liefertermin gegenüber dem Kunden aus.

Hier ist der Warenfluss vom Wareneingang über die Einlagerung bis zum Versand und der Auslieferung gegenüber Kunden einsehbar – und ebenfalls steuerbar. Synergieeffekte können erkannt und genutzt werden, Details im logistischen Prozess verbessert werden. Die Prozesse von logistischen Bewegungen innerhalb und außerhalb ihres Unternehmens werden mit der Supply Chain Execution veranlasst und dokumentiert.

Der Kundenservice kann bei Bedarf über den aktuellen Stand des Versandes Auskunft geben, ohne in ein externes System Einblick nehmen zu müssen. Die Dokumentation der Herkunft einer Lieferung kann mit Leichtigkeit erstellt werden, weil sich umfassende Daten bereits in Ihrem System befinden.

Supply Chain Coordination

Supply Chain Coordination besteht aus zwei Teilen: Supply Chain Event Management (SCEM) und Supply Chain Performance Management (SCPM). Das Supply Chain Event Management ist Ereignis-orientiert. Die Ereignisse innerhalb der Supply-Chain können von verschiedenen Rollen eingesehen werden. Ein klassisches Beispiel ist die Meldung an den Paketempfänger „Ihr Paket kommt morgen zwischen 11 und 13 Uhr.“

Im Supply Chain Performance Management wird die Ausführung gemessen. Eine interessante Abfrage könnte sein: Wie schnell kam das Paket mit welchem Paketdienst an?

Für den Fall unerwarteter Ereignisse wie einer Lieferverzögerung durch Streik bietet Supply Chain Coordination die Möglichkeit, den Kunden über die erwartete Verzögerung in Kenntnis zu setzen.

Noch ein Hinweis zu einer Alternative und möglichen Ergänzungen zu SAP SCM: SAP ERP Central Component (ECC) stellt einen zentralen Teil der SAP Business Suite dar und beinhaltet mit den Modulen Sales & Distribution, Production Planning, Warehouse Management und Logistics Execution ebenfalls Lösungen für die Logistikkette, jedoch in größerem Umfang.

Eine Ergänzung zu SAP SCM bietet SAP EWM Extended Warehouse Management an. Dieses Modul legt den Schwerpunkt auf das Management von Lagerprozessen selbst bis hin zum Bedarf großer Logistikzentren. SAP APO Advanced Planner & Optimizer ist ebenfalls ein spezialisiertes Modul und kann noch tiefergehend die Nachfrage erfassen und so die zugrunde liegenden Werte für Beschaffung und Lager vorgeben. In APO werden lediglich planungsrelevante Daten verarbeitet.

GAMBIT übernimmt gern die Beratung, welche Softwarelösung zu einer Optimierung ihrer Lieferkette passt und welche Vorteile mit den verschiedenen Lösungsansätzen verbunden sind. Wir übernehmen auch in Abstimmung mit Ihrer IT die Implementierung der Software in Ihre bestehende Architektur und in Abstimmung mit Ihrer Fachabteilung die Integration bestehender Daten in die neue Umgebung.